Architekturen für Webanwendungen lassen sich grob in serverseitig und clientseitig ausgeführte Anwendungen einteilen. Serverseitigen Anwendungen (z.B. mit .NET, Java, PHP) werden für schnelles Rendering ohne JavaScript und gutes SEO geschätzt und eignen sich besonders für eher statisch und contentlastige Webseiten. Clientseitige Single-Page-Anwendungen (SPA), die oft mit Angular oder React umgesetzt werden, bieten flüssige Interaktionsmuster direkt im Browser und kommen somit eher in Anwendungen mit viel Dynamik zum Einsatz. Das React-basierte Framework Next.js versucht beide Ansätze zu kombinieren, um das Beste aus beiden Welten zu bekommen. Mit den React Server Components können die statischen Teile der Anwendung serverseitig gerendert werden. Gleichzeitig können jederzeit und ohne Wechsel der Technologie interaktive Komponenten eingebunden werden, die im Client ausgeführt werden. In diesem Vortrag möchte ich euch Next.js anhand von typischen Anforderungen vorstellen und prüfen, ob das Versprechen von Next.js gehalten wird. Damit ihr einen praxisnahen Eindruck bekommt, wie sich Next.js-Anwendung verhalten und wie sie entwickelt werden, werde ich auf Slides verzichten und mit Live-Coding eine Anwendung mit typischen Anforderungen bauen. Der Vortrag richtet sich an Architekt:innen und Entwickler:innen von Web-Anwendungen und ausdrücklich auch an Leute, die im Alltag eher im Backend unterwegs sind. Den Code, den ich schreibe, versteht ihr ohne Vorkenntnisse in React.
Slides und Material kommen nach dem Talk
Rund um das Thema React, Next.js und Fullstack-Entwicklung biete ich In-House-Workshops und Schulungen an. Mehr Informationen dazu findest du hier.
Das Frontend im Backend: Next.js für Java-Entwickler:innen
JavaLand, Europa Park Rust, 10. März 2026
React 2026 – Neue Features im Praxis-Check
dev & donuts, Mannheim, 12. März 2026
Modularisierung pragmatisch - ein Deep Dive in Spring Modulith
Java User Group Frankfurt, Frankfurt, 25. 3. 2026

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